ROMEG

 

Dynamische Geometrievermessung von Windkraftanlagen

 

Als Partner der windcomp GmbH und Entwickler des laserbasierten ROMEG-Verfahrens für die dynamische Geometrievermessung von Rotor und Turm biete ich Ihnen folgende Leistungen an:

  • Messungen der Blattwinkel und der axialen Turmschwingungen
  • Optimierung Ihres Windparks 
  • Sondermessungen
  • Training und technische Beratung

Das ROMEG Verfahren ist ein laser-basiertes Verfahren zur Verifizierung des dynamischen und aerolastischen Verhaltens des Rotors und der gesamten Anlage.

 

Die Messungen finden an der laufenden Anlage statt.

 

Aufbau des ROMEG Messsystems:

 

 

Aerodynamisch erregte Unwuchten erkennen und beheben

 

Blattwinkeldifferenzen sind die häufigste Ursache von aerodynamisch erregten Unwuchten.

Ab einer Winkeldifferenz von >0.5° weist der Turm einer Windkraftanlage ein für eine Unwucht charakteristisches Schwingungsverhalten auf. Dabei ist das Schwingungsbild ein guter Indikator für die Schwere der Unwucht.

 


Das ROMEG-Verfahren wurde von der windcomp GmbH entwickelt und beruht auf einer reflektorlosen Laser-Distanzmessung an der laufenden Anlage.

 

Bei der Messung werden die Blattprofile und die Turmbewegungen aufgezeichnet.

 

Die Ergebnisse sind unmittelbar nach der Datenaufzeichnung und Analyse vor Ort verfügbar.

Aus der Erfahrung mit verdachtslos vermessenen Anlagen ergibt sich folgendes Bild:

  • Jede dritte Windkraftanlage weist eine Winkeldifferenz > 0.5° auf.
  • Jede vierte Windkraftanlage weist eine Winkeldifferenz > 1.0° auf.

Eine Windkraftanlage mit einem gut eingestellten Rotor zeigt gegenüber einer Anlage mit einer aerodynamisch erregten Unwucht folgende Eigenschaften:

  • verbesserte Leistung
  • höhere Verfügbarkeit
  • längere Lebensdauer aller Komponenten

 

 

Kennzeichen des ROMEG Verfahrens:

  • Die Lasermessung findet an der laufenden Anlage statt. Hierdurch wird das Verhalten der Anlage unter realen Bedingungen gemessen und die Ergebnisse können wirklichkeitsnah bewertet werden.
  • Die Ergebnisse sind vor Ort verfügbar und können sofort für die Optimierung des Rotors genutzt werden.
  • Mit dem Vergleich des Schwingungsbildes vor und nach der Korrektur ist der Erfolg der Optimierungsmaßnahme eindeutig belegbar.
  • Da die Messungen an der laufenden Anlage erfolgen, entstehen keine Ertragsverluste.

 

Das ROMEG Verfahren ist vom DEWI-OCC verifiziert.

 

 

Blattprofile und Turmschwingungen einer Anlage vor und nach der Korrektur:

 

                                    vorher 1.8°                                                                       nachher 0.0°     

 

Aerodynamische Unwuchten haben einen negativen Einfluss auf den Ertrag. Sie erzeugen unnötige Lasten, die den Triebstrang zusätzlich belasten und die zu einem vorzeitigen Verschleiß der Hauptkomponenten führen.